Manfred Sepp baut Zählständer für den Matchtiebreak

Mit Rückenwind in die Pause
29. Mai 2018

In der Medenrunde geht jedes Tennisspiel über zwei Gewinnsätze.

Sollte aber jeder der beiden Spieler einen Satz gewinnen, wird ein „dritter Satz“ im Matchtiebreak ausgespielt. Der Spieler, der zuerst zehn Punkte erreicht, hat – vorausgesetzt es sind zwei Punkte Unterschied – das Spiel gewonnen. Jetzt wird es kompliziert: Der erste Aufschläger hat nur einen Aufschlag vom rechten Aufschlagfeld aus. Danach wechselt der Aufschlag und ab jetzt hat jeder Spieler zwei Aufschläge von links und rechts. Nach je sechs gespielten Punkten muss auch noch das Spielfeld gewechselt werden. Da geraten sogar manch routinierte Spieler durcheinander und diskutieren heiß über den Punktestand. Zumal es keine Tafel gibt, die einen Matchtiebreak zählt und auch die Zuschauer wissen oft nicht, wie es steht. Wenn die Erwachsenen schon Probleme haben, wie geht es dann den Kindern?

Manfred Sepp, dessen beide Töchter Tennis spielen, kam die Idee für diese Situation einen Zählständer zu bauen. Er zog sich in seine Werkstatt zurück und tüftelte und das Ergebnis begeisterte.

Sichtbar in zwei Plexiglassäulen kann man den Spielstand jetzt verfolgen und farblich markiert erkennt jeder jetzt von außen, wann die zehn Punkte erreicht sind. Anschließend öffnete man die Schiebeeinrichtung und die Bälle rollen in ihren Behälter zurück.

Manfred – wir sagen „Danke“ für diese super Idee und deinen Einsatz

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